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Gewitter sind Vorgänge mit starker und hochreichener Konvektion.
Sie beeinflussen den hydrologischen Kreislauf durch den vertikalen und
horizontalen Wassertransport; durch die mit ihnen verbundenen Niederschläge wird Wasser
wieder aus der Atmosphäre entfernt. Die Strahlungsbilanz wird durch die entstehende
Bewölkung sowohl im solaren als auch im terrestrischen Teil verändert und die
mit Gewittern verbundenen Blitze gelten als wichtige natürliche NOx Quelle.
Gewitter entstehen ausschließlich in Cumulonimbuswolken (Cb) und sind oft mit extremen Wettererscheinungen
wie intensiven Niederschlägen in Form von Regen-, Schnee- oder Hagelschauern und Sturmböen
verbunden. Die entstehenden Starkniederschläge bringen als Folgen oft Überschwemmungen
und Bodenerosion mit sich.
Für ihre Entwicklung müssen die Voraussetzungen zur Bildung von Cb-Wolken
gegeben sein.
Die hochreichende Konvektion erfordert ausreichend warme Luft und eine labile oder feuchtlabile
Schichtung bis in große Höhen. Zusätzlich muß genügend Feuchte für eine kräftige Kondensation
vorhanden sein.
